Time-System untersucht Erfolgsstrategien für das nächste Jahrtausend

Montag, 13. September 1999

Die meisten Unternehmen haben ihr Wettbewerbsprofil in den letzten Jahren erfolgreich auf Vordermann gebracht. So lautet das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Forsa-Instituts für Sozialforschung in Berlin und der Hamburger Time-System Management Organisation GmbH, bei der 500 Führungskräfte aus dem deutschen Mittelstand und aus Großbetrieben nach ihren Erfolgsstrategien für das nächste Jahrtausend befragt wurden. Demnach bewertet die überwiegende Mehrheit der Manager ihr Unternehmen in Hinsicht auf harte Fakten wie Kosten- und Ertragsorientierung als ,,gut". Optimierungsbedarf bestehe vor allem im Bereich der Personalentwicklung. So beklagen 62 Prozent die mangelnde Fähigkeit ihres Personals, unternehmerisch zu denken, 54 Prozent sind unzufrieden mit dessen Selbstorganisation und weitere 41 Prozent halten die Konfliktfähigkeit ihrer Mitarbeiter für verbesserungsbedürftig. Grund für den Mißstand sei, daß Investitionen in die Verbesserung der elektronischen Infrastruktur in den letzten Jahren solche in die Personalentwicklung stark überlagert hätten. Bei 71 Prozent der Führungskräfte stehe daher die Qualifizierung der Mitarbeiter aktuell wieder ganz oben auf der Prioritätenliste.
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