Tierische Kratzorgie: So läuft sich Sixt für die Wintersaison warm

Donnerstag, 18. Oktober 2012
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Normalerweise ist Sixt mit seinen Werbekampagnen vor allem in Printmedien präsent. Die traditionell in Schwarz-Orange gehaltenen Motive, mit denen der Münchner Autovermieter und seine Lead-Agentur Jung von Matt auch gern mal brisante Themen aus der Politik aufgreifen, sind regelmäßig in überregionalen Zeitungen und großen Magazinen zu sehen. Für die kommende Wintersaison hat Sixt jetzt ausnahmsweise ein Commercial entwickelt, das auf sehr originelle Weise die Vorteile eines Mietwagens mit Standheizung vermittelt. Der von Lommel Ludwig in Frankfurt entwickelte Spot mit den tierischen Testimonials ist auf HORIZONT.NET zu sehen.
Der von Lowfilms in Frankfurt produzierte 30-Sekünder dreht sich um eines der großen Themen unserer Zeit - das Kratzen. Während in dem Commercial anfangs nur putzige Tiere zu sehen sind, die mit allen möglichen Verrenkungen versuchen, ihrem Juckreiz Herr zu werden, kommt Sixt am Ende des Spots auf das eigentliche Thema zu sprechen: "Schluss mit Kratzen", fordert der Mietwagenkonzern, um anschließend den BMW X5 inklusive Standheizung anzupreisen.

Wie die betreuende Agentur Lommel Ludwig gegenüber HORIZONT.NET erklärt, wird das Commercial lediglich als Viral im Internet, nicht aber im Werbefernsehen eingesetzt. Außerdem beinhaltet die Standheizungs-Kampagne Werbemaßnahmen am PoS sowie in Printmedien. Damit setzt Sixt seine TV-Abstinenz weiter fort. Die letzten größeren Auftritte in den Werbeblöcken hatte Sixt in den Jahren 2007 und 2008, als das Unternehmen die Testimonials Jopi Heesters und Schlagersänger Matthias Reim in seinen TV-Spots einsetzte.

Viralfilme kommen dagegen häufiger zum Einsatz. So nutzte Sixt im vergangenen Jahr den Irland-Besuch von US-Präsident Barack Obama für Eigenwerbung. Der kleine Unfall, den der Fahrer des Präsiden beim Verlassen der US-Botschaft baute, wurde von Sixt ebenfalls in einem Viralfilm verewigt. "Dear Mr. President, Sixt hat übrigens auch Geländewagen", lautete damals die Botschaft in dem Spot. mas
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