Textil-Discounter Kik steigert Spendings massiv

Montag, 23. März 2009
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Der Texitildiscounter Kik schaltet angesichts der Wirtschaftskrise im Marketing auf Angriff. Das Unternehmen mit Sitz in Bönen - zuletzt wegen angeblichem Lohndumpings in der Kritik - will Zielgruppen mit mehr Kaufkraft für sich gewinnen und plant weitere Zukäufe bei Textilmarken.  "Wir wollen denen, die noch nicht bei uns kaufen, zeigen, was wir können. Deshalb steigern wir unsere Werbeausgaben massiv, schalten Fernsehspots, ganzseitige Zeitungsanzeigen", sagt Kik-Chef Stefan Heinig gegenüber "Welt Online". Konkrete Zahlen nannte der Unternehmensgründer allerdings nicht.

Das Unternehmen der Tengelmann-Gruppe will zudem künftig mehr Markenkleidung in seinen Filialen anbieten. Den Anfang macht ab April die Sockenmarke Ergee, die Kik kürzlich gekauft hatte. Doch dabei soll es laut Heinig nicht bleiben: Das Unternehmen erwägt, Ergee zur Wäschemarke auszubauen und sucht derzeit nach weiteren Übernahmezielen. Jüngst habe sich Kik auch den insolventen Wäschehersteller Schiesser angeschaut, so Heinig. "Aber ich glaube, die kommen auch ohne uns aus dem Tal wieder heraus", so der Kik-Chef weiter. jh  
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