Tennant Company hält Kärcher-Vorwürfe für falsch

Mittwoch, 28. September 2011
Kärcher zofft sich mit einem Konkurrenten aus Übersee
Kärcher zofft sich mit einem Konkurrenten aus Übersee


Der Zoff zwischen dem Reinigungsunternehmen Tennant Company aus Minneapolis, USA und dem deutschen Reinigungsspezialisten Kärcher geht in die nächste Runde. Das Unternehmen aus Winnenden warf dem amerikanischen Konkurrenten schon einmal irreführende Werbung vor. In einer Erklärung wehrt sich Chris Killingstad, Präsident und CEO von Tennant, jetzt entschieden gegen den Kärcher-Vorwurf, sein Unternehmen verbreite Werbelügen. Bereits Ende August hatte Kärcher beim Landgericht Stuttgart Klage gegen Tennant wegen falscher Werbeversprechen eingereicht. Es ging um die Behauptung von Tennant, dass deren Maschinen mit "elektronisch umgewandeltem Wasser" genau so gute Dienste  leisten können wie Geräte mit herkömmlichen Reinigungsmitteln. Der Streitwert des Verfahrens liegt bei 250.000 Euro.

"Wir verteidigen energisch unser Unternehmen, unsere Technologie und unsere Werbemaßnahmen gegen die grundlose Anschuldigungen eines Mitbewerbers", sagt Killingstad. Den CEO verwundert der aktuelle Angriff aus Winnenden: "Wir finden es kurios, dass Kärcher jetzt, nach drei Jahren auf dem Markt und einem prognostizierten Verkaufsvolumen von 130 bis 140 Millionen US-Dollar, unsere ec-H20 Werbung angreift." hor
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