Tempo in der Alp-Trans-Trasse: Ferrari will ins Bahngeschäft einsteigen

Dienstag, 20. März 2012
So sollen die Ferrari-Züge aussehen
So sollen die Ferrari-Züge aussehen


Das sind Zukunftspläne. Ferrari will ins Bahngeschäft einsteigen. Luca di Montezemolo plant nach einem Beitrag der "Süddeutschen Zeitung" den Einstieg ins italienische Bahngeschäft. Strecken nach Deutschland schließt der Ferrari-Chef dabei nicht aus. "Von Mailand und Venedig nach München oder nach Wien - das wäre phantastisch", erklärte das Oberhaupt der Traditionsmarke. Was sich nach Visionen anhört, hat einen realen Hintergrund. Durch die Liberalisierung des Hochgeschwindigkeitsnetzes will der Automanager in neue Märkte vorstoßen. Nach Ostern sollen die ersten Züge von Neapel nach Mailand und Venedig sowie von Turin nach Mailand rollen. Das dafür notwendige Unternehmen, die Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) hatte der Manager des Sportwagenbauers bereits 2006 mit Partnern gegründet. Neben der dunkelroten Farbe werden sich die Züge vor allem durch ihre Ausstattung und ihre Geschwindigkeit auszeichnen.  Geplant ist zudem ein gestaffeltes Ticketsystem. Für den Start hat NTV 25 Züge des französischen Herstellers Alstom gekauft.

Wann die Züge allerdings über die Alpen nach Deutschland rollen, ist derzeit noch offen. Allerdings würde dann nicht nur auf die Deutsche Bahn ein neuer Konkurrent zurollen. Auch die Fluggesellschaften könnten die neuen Luxuszüge zu spüren bekommen. mir
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