Telekom profitiert im 3. Quartal weiter vom iPhone

Donnerstag, 04. November 2010
Der Konzern-Überschuss ist um 8 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro gestiegen
Der Konzern-Überschuss ist um 8 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro gestiegen

Ein letztes Mal durfte sich die Telekom am iPhone erfreuen: Der gerade abgelaufene exklusive Vertriebsdeal hat dem Magenta-Konzern im 3. Quartal ordentliche Zahlen beschert. Der Konzern-Überschuss ist um 8 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro angestiegen - vor allem dank des guten Mobilfunkgeschäfts und der Nachfrage nach Smartphones und Datentarifen. Im abgelaufenen Quartal hat die Telekom fast 400.000 iPhones in Deutschland verkauft und damit so viele wie noch nie. Das Ende des Exklusiv-Vertriebs - seit kurzem gibt es das Apple-Handy auch bei O2 und Vodafone - bereitet Telekom-Chef René Obermann wenig Sorgen, wenn man seinen Worten glauben mag. Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen am heutigen Donnerstag lobte er die mittlerweile „große Angebotspalette von Geräten mit coolen Features". Erst kürzlich hatte die Telekom angekündigt, im Vorweihnachtsgeschäft verstärkt für die noch jungen Windows Phone 7 Geräte von Microsoft zu trommeln.

Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom sank im 3. Quartal um 4,1 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro und lag damit leicht über den Erwartungen. Das Minus ist vor allem der Mobilfunktochter in Großbritannien geschuldet. Die Deutsche Telekom hatte T-Mobile UK Anfang April mit Orange UK zusammengelegt. Ohne diesen Effekt wäre der Umsatz um ein Prozent gestiegen, der Konzernüberschuss sogar um knapp 22 Prozent. mh
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