Telekom: Mariah Carey kam als Hologramm nach Frankfurt

Freitag, 18. November 2011
Mariah Carey kam heute als Hologramm nach Frankfurt
Mariah Carey kam heute als Hologramm nach Frankfurt

Sie kam, sang und platzte. Bei dem Telekom-Event, das am Donnerstagabend im Frankfurter Hauptbahnhof stattfand, kam es wie von HORIZONT.NET bereits vermutet zum ersten öffentlichen Auftritt von Mariah Carey für den magenta Konzern. Bloß, dass alles nicht so echt war wie es am Anfang aussah. Denn nachdem Carey ihre ersten beiden Songs in der überfüllten Eingangshalle geschmettert hatte, gab es einen großen Knall - und das frischgebackene Telekom-Testimonial löste sich buchstäblich in Luft auf.

Dass auf der Bühne, die das am morgen aufgebaute geheimnisvolle Riesen-Geschenk-Paket der Telekom um punkt 18 Uhr freigab, nicht die leibhaftige Mariah Carey, sondern nur ein - zugegeben täuschend echtes - dreidimensionales Bild derselben zu sehen war, erklärte das wenig später wie von Zauberhand wieder auferstandene Carey-Hologramm den Zuschauern dann immerhin selbst. Das vorab eingespielte Kurzkonzert, bei dem Carey Songs wie "Oh Santa", "Hero", "Silent Night" und "All I want for Christmas is you" zum Besten gab, wurde zeitgleich in fünf Ländern ausgestrahlt. Neben Frankfurt, wo das Carey-Hologramm von einigen waschechten Tänzern  unterstützt wurde, fand das Event in Zagreb (Kroatien), Skopje (Mazedonien), Podgorica (Mazedonien) und im polnischen Krakau statt.

Wer bei einem der Events dabei war, muss damit rechnen, möglicherweise bald selbst in einem Werbespot der Telekom aufzutauchen. In Frankfurt waren Mitarbeiter der zuständigen Werbeagentur Saatchi & Saatchi sehr bemüht, möglichst vielen Passanten eine Unterschrift aus den Rippen zu leiern, mit denen diese die Bildrechte an die Telekom abtreten sollten. Dass sich die Telekom absichert, ist kein Wunder: Nach HORIZONT.NET-Informationen soll das heute an den fünf Standorten gedrehte Filmmaterial in eine TV-Kampagne einfließen, die in zahlreichen Ländern laufen soll. Vor allem osteuropäische Staaten wie Albanien, Bulgarien, Kroatien, Montenegro und Polen stehen im Fokus. In Deutschland und Österreich ist dem Vernehmen nach nur eine Online- und Viralkampagne geplant. mas
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