Telekom: Auch Marketing-Posten fallen weg

Dienstag, 02. August 2011
Die Deutsche Telekom will effizienter werden
Die Deutsche Telekom will effizienter werden

Der geplante Personalabbau bei der Deutschen Telekom wird auch vor den Bereichen Marketing und Kommunikation nicht Halt machen. Das bestätigt das Bonner Unternehmen auf Anfrage von HORIZONT.NET. Wie ein Sprecher erläutert, sind die Stellenstreichungen Teil des 2007 eingeleiteten Programms "Safe for Service", mit dem sich die Telekom effizienter aufstellen will.  Alle Vorstandsressorts seien angehalten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, auch das von Vorstandschef René Obermann. In dessen Verantwortungsbereich fallen neben dem US-Geschäft auch die Bereiche Regulierung sowie Marketing und Kommunikation.

Das "Handelsblatt" hatte in seiner gestrigen Ausgabe berichtet, die Telekom plane einen Abbau von 1600 Management-Positionen. Eine Zahl, die das Unternehmen so nicht bestätigen will. Nach Angaben des Sprechers soll das Programm erst Ende 2015 abgeschlossen sein, die Umsetzung habe noch gar nicht begonnen. Daher sei noch nicht klar, wieviele Stellen tatsächlich wegfallen werden.

Klar ist lediglich, dass alle Stellen sozialverträglich abgebaut werden sollen und dass nur nicht operative Positionen im Verwaltungsbereich auf dem Prüfstand stehen. Nach Angaben des Sprechers sind von den insgesamt 22.000 Mitarbeitern in der Bonner Servicezentrale der Telekom etwa 4000 im Verwaltungsbereich tätig. Dazu gehört etwa der von Hans-Christian Schwingen geführte Bereich Markenstrategie und Marketing Kommunikation, der aber aufgrund seiner enormen strategischen Bedeutung wohl kaum angetastet werden dürfte. Der Bereich von Marketing-Geschäftsführer Christian Illek ist dagegen im operativen Geschäft angesiedelt. mas
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