Tabakwerbeverbot im Sport rückt näher

Montag, 26. November 2001

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in der dritten Verhandlungsrunde über eine Anti-Tabak-Konvention das endgültige Aus für Tabakwerbung in der Formel 1 gefordert. Um eine entsprechende Resolution zu erzielen, müssen sich die WHO und der Automobil-Weltverband Federation Internationale De L'Automobile Association (FIA) einigen.

Bereits im Oktober hatte die WHO ein globales Tabakwerbeverbot im Motorsport ab 2006 gefordert. Eine Einigung wird in dieser Woche erwartet. Ebenfalls diskutiert werden ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden sowie das Verbot von Zigarettenwerbung in Sportstadien.

Laut WHO gefährde das Sponsoring von Sportereignissen insbesondere Jugendliche. Ferner unterstützen das internationale Olympische Komitee (IOC), die Fifa und die FIA eine Anti-Tabak-Werbekampagne im Sportbereich, die von 191 Regierungen geplant wird.
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