TNS enttäuscht über GfK-Absage

Donnerstag, 28. August 2008

David Lowden, Chef von Taylor Nelson Sofres (TNS), ist nicht besonders glücklich über die den Ausstieg der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg aus dem Bieterrennen um den britischen Marktforscher. "Wir haben den Rückzug mit einer Portion Enttäuschung zur Kenntnis genommen", sagte Lowden der "Financial Times Deutschland". Gleichzeitig empfahl er seinen Aktionären, das Angebot von WPP auszuschlagen. Bislang hat WPP 269 Pence pro TNS-Aktie geboten. Lowden möchte mindestens 325 Pence pro Aktie erzielen.

Der Werberiese WPP hatte über Wochen den angestrebten Zusammenschluss von TNS und GfK torpediert. Jetzt hat WPP-Chef Martin Sorrell die Chance, bei den Marktforschern mit seiner Kantar Group zur Nummer 2 hinter Weltmarktführer Nielsen aufzusteigen. mir

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