T-Mobile will Handy-Subventionen kappen

Mittwoch, 15. September 2004

Die Telekom-Tochter T-Mobile in Bonn will die Subventionierung von Mobiltelefonen zurückfahren und ist dafür bereit, auf Neukunden zu verzichten. "Das Verhältnis zwischen Endgeräte-Subventionierung und Tarifen muss grundlegend überarbeitet werden", sagt Vorstandschef Rene Obermann der Nachrichtenagentur Dpa-AFX. Dies könne in letzter Konsequenz auch Marktanteile kosten. Laut Obermann hat T-Mobile bereits erste Schritte in Sachen Subventionskürzung unternommen. "Wir werden dies auch weiter machen." Voraussetzung sei allerdings, dass eine geringere Subventionierung vom Kunden angenommen werde. Wie ein Sprecher ergänzte, könnte das eingesparte Geld in Tarifmaßnahmen investiert werden.

Wettbewerber E-Plus mit Sitz in Düsseldorf hat den Vorstoß Obermanns inzwischen begrüßt. "Es ist deutlich an der Zeit, bei den Subventionen andere Wege zu beschreiten", sagt Unternehmenssprecherin Catrin Glücksmann. Vodafone will hingegen an der Subventionierung von Geräten im bisherigen Umfang festhalten. "Wir haben keine entsprechenden Pläne", sagte ein Vodafone-Sprecher. mas
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