T-Mobile bringt Google-Handy ab einem Euro

Montag, 19. Januar 2009
T-Mobile bringt das G1 exklusiv
T-Mobile bringt das G1 exklusiv

Anfang Februar ist es soweit. Dann steigt auch der Internet-Gigant Google mit seinem Betriebssystem Android in den deutschen Handymarkt ein. Die Messlatte liegt hoch: Kooperationspartner T-Mobile, der das "G1" getaufte Gerät exklusiv in Deutschland sowie in Österreich, Tschechien, Polen und in den Niederlanden vermarkten darf, hat sich gemeinsam mit Google vorgenommen, das mobile Internet massentauglich zu machen. "Das T-Mobile G1 erschließt das mobile Internet für Millionen von Nutzern", erklärt Andy Rubin, Senior Director of Mobile Platforms bei Google. Entsprechend ist der Preis für das weltweit erste Android-Mobiltelefon moderat - jedenfalls auf den ersten Blick. Für Privatkunden ist das Gerät bereits ab einem Euro erhältlich. Der Haken: Voraussetzung ist ein Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit, der schon wegen der unbegrenzten Datennutzung ordentlich ins Geld geht. Der Tarif Combi Flat M mit Datenflatrate etwa schlägt monatlich mit 59 Euro zu Buche, die L-Variante mit Telefonie-Flatrate in alle Netze kostet gar 119 Euro.

Dafür können sich die Funktionen sehen lassen. So bietet das Handy unter anderem eine intuitiv nutzbare Bedienoberfläche, einen direkten Zugang zur Google-Suche, zu Google-Maps und zu zahlreichen Anwendungen von unabhängigen Anbietern über die Softwareplattform Android Market. Zudem verfügt der vom Gerätehersteller HTC entwickelte und mit dem T-Mobile-Logo gebrandete mobile Alleskönner über einen eingebauten GPS-Sender, der es dem Nutzer ermöglicht, seinen Standort zu lokalisieren. "Unser T-Mobile G1 liefert Nutzern ein überragendes mobiles Interneterlebnis", verspricht T-Mobile-Vorstandschef Hamid Akhavan. Mit der Einführung des G1 werde das offene mobile Interneterlebnis "auf ein neues Niveau" gehoben, so Akhavan weiter.

Zur Markteinführung wird T-Mobile dem Vernehmen nach kräftig die Werbetrommel rühren. Details wollte das Unternehmen auf Anfrage von HORIZONT.NET nicht nennen. "Dafür ist es noch zu früh", so eine Sprecherin. Auf Kreativseite dürfte wieder die Stammagentur Saatchi & Saatchi zum Zuge kommen.  mas
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