T-Com spielt die erste Geige

Mittwoch, 13. Oktober 2004

Die Deutsche Telekom feilt an ihrer Markenstruktur. Nach der Ankündigung, die börsennotierte Darmstädter Tochter T-Online wieder in den Konzern einzugliedern und mit der Festnetzsparte T-Com, Bonn, zusammenzulegen, gilt es, die Markenhierarchie neu zu ordnen. Dabei steht schon heute fest, dass T-Com und T-Online mittelfristig auf einen gemeinsamen Marketingetat zugreifen werden.

Zudem wird T-Com gestärkt: "T-Com wird die Marke vor Kunde für das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz", sagt Jens Gutsche, Leiter Zentralbereich Marketingstrategie und Markenmanagement gegenüber HORIZONT. Diese neben den Divisionen Mobilfunk (T-Mobile) und Geschäftskunden (T-Systems) dritte Telekom-Sparte wird ab November vom ehemaligen IBM-Chef Walter Raizner geführt. T-Online soll dagegen in der Sparte Breitband/Festnetz als Produktmarke für die IP-basierten Dienste positioniert werden.

Welche Konsequenzen dies für die Präsenz der Marke T-Online und die eigene Marketingorganisation unter Vorstand Thomas Hille hat, ist noch offen. Gutsche lässt sich nur entlocken, dass sich das "Verhältnis der Markenpräsenz mittelfristig zugunsten von T-Com verschieben" wird. "Dennoch wird die künftige Produktmarke T-Online für das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz weiterhin eine wichtige Rolle spielen." mas
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