Super Bowl: First Bank erleichtert Zuschauern die Pinkelpause

Montag, 30. Januar 2012
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Kundenerlebnisse schaffen - das versuchen derzeit viele Unternehmen, vor allem in der Finanzbranche. Mühsam versuchen die Institute mit Imagewerbung, neuen Produkten, verständlicheren Geschäftsbedingungen und verbessertem Service verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. Das US-Institut First Bank interpretiert den Dienst am Kunden dabei mal völlig anders. Das Bankhaus, das in diesem Jahr erstmals beim Super Bowl wirbt, zeigt einen Spot, bei dem der Zuschauer nichts verpasst, wenn er mal schnell zur Toilette, zum Kühlschrank oder in den Keller muss. Es ist lediglich ein Banker zu sehen, der im Sessel sitzt und dem Zuschauer erklärt, dass bei der First Bank der Service ganz oben steht. Und daher könne er auch kurz vom Bildschirm verschwinden. Der Zuschauer werde, so das Versprechen des Finanzmanns, weder einen tollen Werbespot noch einen entscheidenden Spielzug verpassen. Das kann man nun glauben oder nicht. Wer dem Spruch vertraut, aufsteht und sich entfernt, kann sich wirklich unbesorgt eine Flasche Wasser oder Bier holen. Er verpasst nichts, wie misstrauische Menschen anschließend bestätigen werden. Der Banker macht nichts oder isst nur.

Den 30-Sekünder kann man nun langweilig finden oder als eine zumindest andersartige Interperation von Kundendienst empfinden. Die Kreation jedenfalls stammt von TDA Boulder. Der Auftritt hat aber einen Nachteil. Das Commercial wird während des Super Bowls nur im Bundesstaat Colorado zu sehen sein. Kundendienst hat schließlich etwas mit Konzentration zu tun. mir
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