Studie zur Kaufkraft 2000

Montag, 17. April 2000

Die verfügbaren Einkommen, also beispielsweise die Nettoeinkommen aus abhängiger Arbeit, werden nach den Vorausberechnungen der Wirtschaftsforschungsinstitute und Prognosen der BBE-Unternehmensberatung im Jahr 2000 um etwa 2,3 Prozent zulegen auf rund 2,5 Billionen Mark. Entsprechend soll sich das verfügbare Einkommen je Bundesbürger auf über 30.000 Mark belaufen. Laut Studie sollen die Konsumausgaben der privaten Haushalte um 0,2 Prozentpunkte auf 92,3 Prozent fallen, was einem Wert von 2,3 Billionen Mark entspricht. Die Bedeutung des Einzelhandels hat beim Umsatz stark abgenommen. Mit etwas weniger als einem Drittel (31,7 Prozent) soll der Einzelhandel am gesamten privaten Verbrauch partizipieren. Im Vergleich zu 1991 sind dies beinahe 10 Prozent weniger. Der Gesamtumsatz des Einzelhandels wird sich somit auf 730 Milliarden Mark belaufen, umgerechnet auf den Bundesbürger werden pro Kopf 8900 Mark ausgegeben, etwa 3350 Mark im Bereich Nahrungs- und Genussmittel. Aufgeteilt auf die verschiedenen Regionen in Deutschland gibt es klare Unterschiede: Während im Osten die Kaufkraft sehr gering ist, boomt sie vorwiegend im Umkreis der beiden Landeshauptstädte Stuttgart und München.
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