Studie zu Unternehmens-Sponsoring

Donnerstag, 27. Juli 2000
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Sponsoring Arnold Hermann Bundeswehr München


Sponsoring wird künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Dies ist das Ergebnis der Studie "Sponsoring Trends 2000", die von Arnold Hermanns (Universität der Bundeswehr, München) und der Bonner Agentur Sponsor Partners nach 1998 nun zum zweiten Mal herausgegeben wurde. Demnach glauben drei Viertel der Befragten an die zunehmende Relevanz des Sponsorings, wobei ein Drittel insbesondere das Internet- beziehungsweise ein Viertel das Sportsponsoring nannte. 86 Prozent schreiben dem Internetsponsoring das größte Wachstumspotenzial zu. Knapp die Hälfte aller Unternehmen erwartet dies auch vom Sport- beziehungsweise vom Programm-/Mediensponsoring. 83 Prozent fördern den Sport, wobei die Mehrheit der Unternehmen gerade diese Sparte als besonders geeignet für internationale Marktauftritte beurteilt. Zudem sponsern 72 Prozent Kunst und 53 Prozent Soziales. Als Kommunikations-instrument nutzen 68 Prozent das Sponsoring. Offenbar kommt es dem allgemeinen Trend zur Spezialisierung der Unternehmenskommunikation besonders entgegen, da fast vier Fünftel der Befragten überzeugt sind, dass sich die Förderung von Sport, Kultur und Sozialem besonders zur Ansprache spezifischer Zielgruppen eignet. In der Auswahl der Engagements gehen die Unternehmen offenbar neue Wege. Viele wollen nicht länger in vorgefertigte Sponsoring-Pakete investieren, sondern selbstständig Projekte in Bewegung setzen: Zwei Drittel meinen, dass eigeninitiierte Sponsoringprojekte in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden.
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