Studie: vielfach noch Probleme mit integrierter Kommunikation

Dienstag, 23. September 2003

Integrierte Kommunikation ist in Deutschland weit verbreitet, macht aber noch Probleme. Wie sich zeigt, arbeiten 93,1 Prozent der kürzlich befragten Unternehmen mit dieser Marketingstrategie. Mit dem Resultat "sehr zufrieden" sind jedoch nur 7,3 Prozent. Dies zeigt eine jetzt erschienene Studie über "Integrierte Kommunikation und Agenda-Setting", für die Scholz & Friends Agenda insgesamt 500 Marketingfachleute von großen Unternehmen und Institutionen befragt hat.

Ziel der Studie war es, die empfundene Wichtigkeit von mehrkanaliger Kommunikation zu ermitteln, aber auch die damit verbundenen Schwierigkeiten. Als einen möglichen Grund für die Unzufriedenheit mit der integrierten Kommunikation identifiziert die Studie die unkoordinierte Zusammenarbeit mit mehreren Agenturen. 82,6 Prozent der Unternehmen und 62,5 Prozent der Institutionen gaben an, drei oder mehr externe Partner zu beschäftigen.

Ein weiteres Ergebnis des Surveys ist die zunehmende Bedeutung des Agenda-Setting als Vorstufe klassischer PR-Arbeit. Hier sahen 67,3 Prozent der Befragten aus der Wirtschaft und 77,9 Prozent der Verbände eine "wachsende Bedeutung für die Zukunft". Die Rücklaufquote der Studie lag bei 30 Prozent. fr
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