Studie kritisiert Preiskommunikation des deutschen Einzelhandels

Mittwoch, 19. Januar 2005

Eine Studie des Münchner Beratungsunternehmens Mercer zur Preiskommunikation im europäischen Einzelhandel kritisiert die Werbestrategien deutscher Supermärkte. Heimische Händler setzen zu oft auf "zeitlich befristetet Niedrigpreisangebote, die Preiskämpfe auslösen, Konsumenten zu Schnäppchenjägern erziehen und zum Verlust von Glaubwürdigkeit führen", so James Bacos, Handelsexperte von Mercer.

Anders als europäische Konkurrenten wie Tesco, Asda und Carrefour gelingt es deutschen Einzelhändlern laut der Studie nicht, eine nachhaltig positive Preiswahrnehmung bei den Kunden zu erzeugen. Durch Verbesserungen bei Preiswahrnehmung, Werbeaktionen und Preiskommunikation könnten Unternehmen ihre Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit stärken, so die Untersuchung. jh
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