Studie: Verbraucher würden für Handy-Bezahlung in die Tasche greifen

Dienstag, 20. Oktober 2009
Verbraucher würden sich die Handy-Zahlung bis zu 5 Euro monatlich kosten lassen
Verbraucher würden sich die Handy-Zahlung bis zu 5 Euro monatlich kosten lassen

Ein Großteil der Verbraucher in Deutschland ist bereit, in Zukunft an der Kasse statt der Brieftasche das Handy zu zücken. Einer Umfrage des Beratungsunternehmens Capgemini Consulting zufolge wären schon heute 1,3 Millionen Konsumenten bereit, monatlich bis zu fünf Euro für Mobile Payment zu zahlen. Capgemini schätzt das Marktvolumen der Zahlungsmethode in Deutschland ohne Transaktionsgebühren auf 600 Millionen Euro. Der Studie zufolge wünschen sich die Verbraucher in erster Linie Sicherheit beim Bezahlungsvorgang: Der Vorgang selbst muss anonym, die Mobilnummer des Käufers unsichtbar bleiben. 55 Prozent der Befragten wünschen sich, dass der zu zahlende Betrag direkt vom Bankkonto abgebucht wird, nur 14 Prozent bevorzugen eine Buchung über die Telefonrechnung. 62 Prozent wünschen sich eine Bank als Anbieter des Mobile Payment, nur 27 Prozent sehen diesen Service bei ihrem Mobilfunkanbieter. Ein Drittel der Kunden steht dem neuen Zahlungsweg indes noch unentschlossen gegenüber. np
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