Studie: Verbraucher denken wieder optimistischer

Montag, 28. Juni 2010

Nicht einmal ein Drittel der Bundesbürger fühlt sich von der Wirtschaftskrise betroffen, dennoch leidet noch jeder zweite unter Zukunftsangst. Im Vergleich zum letzten Jahr denken Verbraucher jedoch wieder optimistischer: Waren es 2009 noch 64 Prozent, die sich im Konsum einschränken wollen, sind es dieses Jahr nur noch 44 Prozent. Das besagt eine aktuelle Studie der Boston Consulting Group. Wenn Deutsche sich fürs Sparen entscheiden, liegt das daran, dass sie gern auf Schnäppchenjagd gehen: 77 Prozent wollen künftig noch mehr Zeit in die Suche nach besonders günstigen Preisen investieren. Auf die einzelnen Produktkategorien bezogen sparen die Befragten vor allem bei Handy-Verträgen. 39 Prozent der Befragten gaben außerdem an, im vergangenen Jahr öfter zu Eigenmarkenprodukten als zu renommierter Markenware gegriffen zu haben.

Die Affinität zu "grünen" Produkten ist im Zuge der Krise etwas gesunken. Mittlerweile sind jedoch wieder 24 Prozent der Verbraucher bereit, für umweltfreundliche Waren einen Aufpreis zu bezahlen - ebenso viele wie vor der Krise.

Generell sind die Deutschen vor allem bereit, Geld zu investieren, wenn ihnen die Waren Genuss und Freude versprechen. Dabei geben sie vor allem für Urlaubsreisen mehr aus.

Das Beratungsunternehmen befragte im Rahmen der Studie "A New World Order of Consumption" 12.000 Verbraucher in 14 Ländern, darunter knapp 1.150 Deutsche. hor
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