Studie: Unternehmen verkennen den Wert von Mitarbeiter-Kleidung als CI-Instrument

Freitag, 27. Juli 2001

Während Corporate Fashion in anderen Ländern immer beliebter wird, kann sich eine einheitliche Mitarbeiterkleidung im Sinne der Corporate-Identity in Deutschland nur schwer durchsetzen. Zu diesem Resümee kommt die nach eigenen Angaben erste qualitative Untersuchung zum Thema Corporate Fashion, die das Münsteraner Institut für Unternehmensentwicklung (Ifu-plus) jetzt vorgestellt hat.

Während vor allem in den Niederlanden Mitarbeiterkleidung im Firmenstil sowohl von Unternehmen als auch von Angestellten positiv angenommen werde, befürchteten hierzulande Angestellte oft den "Verlust ihrer Persönlichkeit und Identität", so die Studie. Die Unternehmen seien skeptisch und reserviert, denn ihnen fehle ein "greifbarer Return-on-lnvestment".

Den Unternehmen sei nicht klar, welchen Beitrag eine Corporate Fashion zur Professionalisierung der internen und externen Kommunikation leisten könne, so das Institut: "Eine kurzsichtiger Blick. Denn Corporate Fashion hat Auswirkungen auf die Motivation von Mitarbeiter und damit mittelbar auf das operative Geschäft." Ein positives Beispiel hierzulande geben die braunen Overalls von UPS und das blau-gelbe Outfit der Deutschen Post.
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