Studie: Stadtmarketer achten am meisten auf das Außenimage

Donnerstag, 08. April 2004

Knapp ein Fünftel der Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügen nur über bescheidene Erfahrungen im Stadtmarketing. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsuniversität Krakau hervor, an der sich im Februar dieses Jahres 32 der insgesamt 199 angeschriebenen Stadtmarketingorganisationen, -Berater und Verwaltungsvertreter per Online-Umfrage beteiligt haben. Danach befassen sich knapp 19 Prozent der Städte seit weniger als einem Jahr mit entsprechenden Marketingaktionen. 25 Prozent sind seit einem bis drei Jahren, die Mehrheit von 56 Prozent seit mehr als fünf Jahren aktiv.

Das primäre Ziel des Stadtmarketings ist mit insgesamt zehn Nennungen die Verbesserung des Außenimages. An zweiter Stelle folgt die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes (8 Nennungen), gefolgt von der Innenstadtentwicklung und der Optimierung der innerstädtischen Zusammenarbeit (jeweils 7 Nennungen). Das Ziel, gezielte Werbeaktivitäten durchzuführen, wird nur einmal genannt und somit offenbar kaum mit dem Stadtmarketing in Verbindung gebracht.

Auch die Förderung einer Identifikation der Bürger mit der Stadt (2 Nennungen) wird nicht als zentrale Aufgabe der Stadtmarketingmanager betrachtet. Dennoch werden die Bürger mit einem Wert von 81 Prozent von den Befragten als wichtigste aller Zielgruppe des Stadtmarketings angesehen, gefolgt von der Wirtschaft (72 Prozent), Touristen (69 Prozent) und qualifizierten Arbeitnehmern (34 Prozent). mas
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