Studie: Sonderangebote machen Deutsche zu Fast-Food-Fans

Montag, 24. Januar 2005
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Die Fast-Food-Kultur hat mittlerweile auch Europa fest im Griff. Nur noch knapp jeder fünfte Europäer behauptet von sich, niemals in einem Fast-Food-Restaurant zu essen. In Deutschland sind es sogar nur 14 Prozent, die kategorisch den Griff zu Burgern und Pizzen der Fast-Food-Ketten ablehnen. Eine vom Hamburger Marktforschungsinstitut AC Nielsen weltweit durchgeführte Studie zeigt aber, dass Europa damit immer noch zu den enthaltsamen Regionen zählt, denn in Asien sind es gerade einmal zwölf Prozent, die sich Fast-Food völlig verweigern und in den USA sogar nur ganze drei Prozent der Befragten.

Auf die Frage nach den wichtigsten Gründen, warum ein Fast-Food-Restaurant aufgesucht wird, nennen die Deutschen am häufigsten die bequem zu erreichende Lage, die für eine richtige Mahlzeit fehlende Zeit und das vernünftige Preis-Leistungs-Verhältnis. Während Lage und Preis weltweit übereinstimmend als entscheidende Argumente angeführt werden, scheint Zeitmangel ein speziell deutscher Beweggrund zu sein und wird von allen untersuchten Ländern hierzulande am häufigsten angeführt. Insgesamt 48 Prozent aller Befragten in Deutschland begründen ihre Wahl mit Zeitmangel, im Unterschied zu 32 Prozent im europaweiten Schnitt und nur 22 Prozent im weltweiten Durchschnitt.

Ein weiteres, speziell für Deutsche entscheidendes Kriterium sind Sonderangebote und Promotions. Für ein Drittel der befragten Deutschen sind solche Aktionen ein wichtiger Grund, ein Fast-Food-Restaurant aufzusuchen, im Vergleich zu gerade einmal 16 beziehungsweise 15 Prozent im europäischen respektive weltweiten Durchschnitt. mas
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