Studie: Schweizer verfügen über das höchste Einkommen

Freitag, 26. Juli 2002

Sieben von acht der reichsten Regionen Europas liegen in der Schweiz. Angeführt wird die Liste der reichsten Regionen von Genf, deren Bewohner über ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen von rund 36.000 Euro jährlich zur Verfügung steht. Das ist ein Ergebnis einer Studie zur Regionalforschung, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg vorgelegt hat.

Demnach haben die Schweizer auch im Ländervergleich die Nase vorn. Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 25.603 Euro im Jahr 2001 liegen sie knapp vor den Luxemburgern mit 25.000 Euro und den Norwegern mit rund 19.000 Euro im Jahr. Auf Platz sechs der Rangliste liegt Großbritannien. Mit 16.451 Euro Pro-Kopf-Einkommen überholt es erstmals seit langem Deutschland mit 16.171 Euro Pro-Kopf-Einkommen.

Das Schlusslicht bilden ausschließlich Länder Osteuropas. So steht den Ukrainern ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen von 379 Euro im Jahr zur Verfügung. Nur in Moldawien sieht die Situation noch düsterer aus. Hier muss der Durchschnittsbürger mit 223 Euro im Jahr auskommen. Basis für die Studie ist die Gesamtbevölkerung.
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