Studie: Schröder schadet dem Telekom-Image mehr als Jan Ullrich

Mittwoch, 21. August 2002

Kanzler Gerhard Schröder und das politische Gerangel um die Deutsche Telekom hat dem Konzern mehr geschadet als Jan Ullrichs Dopingaffäre. Zu diesem überraschenden Schluss kommt eine exklusive repräsentative Umfrage, die TNS Emnid in Zusammenarbeit mit HORIZONT SPORT BUSINESS durchgeführt hat. Demnach glauben immerhin fast 29 Prozent der Befragten, dass Schröder der Telekom "eher geschadet" habe. Den Team-Chef Jan Ullrich hängt der Kanzler um 5 Prozentpunkte ab: Nur jeder Vierte glaubt, dass der Radsportprofi der Telekom geschadet hat.

Über die Hälfte der Deutschen (55,2 Prozent) ist sogar der Ansicht, Ullrich habe der Telekom eher genutzt. Diesen Positiv-Ausweis stellen Schröder indes nur rund 20 Prozent aus. Selbst Hans Eichel, dem als Finanzminister eine besondere Rolle im Streit um die Wiederbesetzung des Telekom-Chefsessels zugefallen war, kommt besser weg als der Kanzler: Nur 23 Prozent glauben, er habe dem Telekommunikationsriesen geschadet. Mehr Informationen in der nächsten Ausgabe von HORIZONT SPORT BUSINESS.
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