Studie: Schlechtes Marketing schwächt die Banken

Mittwoch, 14. November 2007

Schwache Performance im Marketing kostet die Banken Wachstumschancen und Kundenpotenziale. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton, die auf der Befragung von 1200 Führungskräften in der europäischen Finanz- und Bankwirtschaft basiert. Danach nutzen nur 38 Prozent der Finanzdienstleister Marketing als strategischen Hebel für Wachstum und Wettbewerbsdifferenzierung. Der Durchschnittswert aller Branchen liegt bei 49 Prozent. Besonders schlecht schneiden die deutschen Banken ab: 60 Prozent nutzen Marketing ausschließlich als operatives Instrument. Keiner einzigen deutschen Bank kann die Studie Marketing mit strategischer Qualität attestieren. "Hier wird an der Lebenswelt der Privatkunden und den speziellen Bedürfnissen der Unternehmenskunden vorbei agiert. Der Fokus liegt zu stark auf Marken- und Imagebildung", erklärt Johannes Bussmann, Partner und Geschäftsführer Financial Services und IT bei Booz Allen Hamilton. kj

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