Studie: Pressesprecher auf Social-Media-Krisen schlecht vorbereitet

Montag, 29. November 2010
Die Studie deckt Defizite im Umgang mit Social Media auf
Die Studie deckt Defizite im Umgang mit Social Media auf
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Attacke Weber Shandwick Spencer Stuart Europa USA Asien


Ein Drittel der Chief Corporate Communication Officer weltweit sind nicht auf Social Media Attacken vorbereitet. Zu diesem Urteil kommt eine Studie der Agentur Weber Shandwick und der Personalberatung Spencer Stuart. 34 Prozent der CCO weltweit geben in der Studie an, dass der Ruf ihres Unternehmens innerhalb der letzten zwölf Monate durch Social Media-Aktivitäten von außen gefährdet wurde. Ebenfalls ein Drittel der Befragten meint, sie wären auf solche Online-Attacken in keinster Weise vorbereitet.

Da von den sozialen Medien große Chancen, aber auch zahlreiche Risiken ausgehen, sehen 54 Prozent der weltweit befragten CCO umfangreiche Erfahrung mit dem Web 2.0 als essentiell für den erfolgreichen Unternehmenssprecher von morgen. Während 2008 gerade 28 Prozent Social Media und Blogging als wachstumsstärkstes Kommunikationstool einschätzten, erwarten das 2010 für das kommende Jahr überragende 41 Prozent der Studienteilnehmer.

Im Hinblick auf die Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen im vergangenen Jahr bildet Europa laut der Studie "The Rising CCO III" mit knapp einem Drittel das Schlusslicht - deutlich hinter den USA und Asien. Die Ergebnisse der Studie stehen unter Webershandwick.de zum Download bereit.

Die Studie "The Rising CCO", nun in ihrem dritten Jahr, untersucht die Positionen, Verantwortlichkeiten und Meinungen von CCO in den weltweit größten Unternehmen. Die 127 Teilnehmer stammen aus Unternehmen in den USA, Europa und Asien. 78 Prozent der Befragten arbeiten in Firmen, die in den Fortune Global 500 gelistet sind. Die Studie wurde online im Zeitraum Mai bis Juni 2010 durchgeführt. ork
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