Studie: Porsche-Image leidet unter Übernahmestreit

Dienstag, 01. September 2009
Das Image von Porsche hat durch den Übernahmepoker Kratzer bekommen
Das Image von Porsche hat durch den Übernahmepoker Kratzer bekommen

Seit dem Übernahme-Debakel stehen Neuwagenkäufer der Marke Porsche kritisch gegenüber. In einer Studie von Brand Control gibt jeder Dritte an, dass sich die Streitigkeiten zwischen Porsche und VW negativ auf das Image der Stuttgarter ausgewirkt haben. Den Rücktritt von Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking bewerten 57 Prozent der Studienteilnehmer nicht als imageschädigend. Bei der Zielgruppe im Alter zwischen 20 bis 39 Jahren sagen 33 Prozent, dass das Bild der Marke sich seit den letzten zwei Monaten verschlechtert habe. Rund 34 sind zudem der Meinung, dass der Rücktritt von Wiedeking negative Folgen für die Zukunft Porsches hat.

Brand Control befragte insgesamt 500 Neuwagenverkäufer im Juli und August zum Markenimage von Porsche. "Nach der Fusion von Porsche und VW steht der neue Porsche-Chef Michael Macht nun vor der Herausforderung, das Image von Porsche als erfolgreiche Premiummarke wieder herzustellen", sagt Isabelle Morschhäuser. Die Kernwerte und -kompetenzen der Marke dürfen bei der Eingliederung in den VW-Konzern allerdings nicht verloren gehen, so die Brand-Control-Analystin. nk
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