Studie: Opel kann sein Markenpotenzial steigern

Donnerstag, 02. Dezember 2004

Endlich mal wieder gute Nachrichten für Opel: Dank ihres neuen Kompaktmodells Astra steigen die Rüsselsheimer in der Gunst der Käufer. 12,3 Prozent der deutschen Autofahrer würden sich für Opel entschieden, wenn ein Autokauf anstehen würde. Dies geht aus dem neuen Pkw-Monitor des ADAC-Verlags hervor. Obwohl im Juli dieses Jahres, als die Befragung durchgeführt wurde, die Diskussion über die schwierige Lage des Unternehmens bereits begann, kann sich Opel in Sachen Kaufpräferenz gegenüber der vorangehenden Umfrage von Dezember 2003 um 2,1 Prozentpunkte verbessern - das ist der höchste Anstieg aller 34 erhobenen Automarken.

Darunter leidet vor allem Volkswagen: Bei der Kaufpräferenz, die als guter Indikator für das Markenpotenzial gilt, können die Wolfsburger ihre Talfahrt nicht stoppen. Nachdem der Anteil zwischen Juli und Dezember 2003 von 19,4 auf 17,4 Prozent gesunken war, landet die Kaufpräferenz für VW im Juli 2004 bei nur noch 17,1 Prozent. Das ist der niedrigste Wert für die Wolfsburger seit dem Start des Pkw-Monitors 1993. rp

Chart: ADAC Pkw-Monitor 2004 - Werbung differenziert Marken

Die ausführlichen Ergebnisse des Pkw-Monitors 2004/1, für den rund 4000 Autofahrer befragt wurden, lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 49/2004, die an diesem Donnerstag erscheint.
Meist gelesen
stats