Studie: Modebranche gibt wieder mehr für Werbung aus

Donnerstag, 20. September 2001

Kleider machen nicht nur Leute, sondern auch Hoffnung: Nach leichten Rückgängen in den vergangenen Jahren zeichnet sich in den Produktbereichen Kleidung, Accessoires und Duftwässer für 2001 wieder ein positiver Werbetrend ab: Von Januar bis Juli sind hier die Aufwendungen mit über 200 Millionen Euro um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies ist das wichtigste quantitative Ergebnis der "Outfit"-Studie, die der Hamburger Spiegel-Verlag nun zum fünften Mal seit 1986 präsentiert.

Auch in qualitativer Hinsicht verbreitet die renommierte Modemarkt-Media-Studie Optimismus für Marketer: Das Markenbewusstsein wächst wieder, das Vertrauen in die Qualität von Markenwaren ist größer geworden. So meinte jetzt die Hälfte der Befragten, dass für manche Textilien "für mich einfach nur ganz bestimmte Marken in Frage" kämen; 1997 waren es nur 45 Prozent.

Das Markenbewusstsein ist besonders hoch bei Jeans und bei Hosen und deutlich geringer bei Blusen, Hemden und Pullovern. Die Bekanntheitsskala aller Outfit-Marken führt nach wie vor "Echt Kölnisch Wasser 4711" an. In den Bereichen Kleidung und Armbanduhren führen Adidas, Levi's und Swatch das Ranking an.
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