Studie: Markenführung ist als Management-Instrument bei deutschen Vorständen kaum präsent

Mittwoch, 17. November 2004

Immer mehr deutsche Unternehmen messen der Markenführung große Bedeutung bei. Dennoch bleibt bei ihnen die Marke in der Entwicklung tragfähiger Unternehmensstrategien weiter außen vor. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Berliner Corporate-Identity-Agentur Metadesign und des Instituts für Marketing und Handel der Universität St. Gallen.

Während die strategische Unternehmensplanung in zwei Dritteln der Unternehmen im Top-Management angesiedelt ist, kümmert sich nur jeder dritte Vorstand um die Belange seiner Marke. Die Führung von Unternehmensmarken ist in der Mehrzahl der Fälle, losgelöst von der Unternehmensstrategie, auf der Bereichsleiterebene angesiedelt. Für die Studie wurden die 240 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland schriftlich befragt. Knapp 40 Prozent dieser Unternehmen haben teilgenommen. rp
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