Studie: Kommunikationsinstrument Event hat Zukunft

Montag, 23. Juli 2001

Laut einer neuen Studie der Technischen Universität Chemnitz zum Thema Eventmarketing planen 40 Prozent der befragten Unternehmen eine deutliche Ausweitung ihrer Aktivitäten im Eventbereich. Sie wollen in den nächsten Jahren durchschnittlich um 18 Prozent zulegen. Rund 57 Prozent wollen das Kommunikationsinstrument Event in bisheriger Weise beibehalten.

Mit steigender Bedeutung der Events steigen aber auch die Probleme, so die Chemnitzer Forscher. Es zeichne sich ab, dass bestimmte Eventtypen und -inhalte im Fokus der Inszenierungen stünden. Hier bestehe die Gefahr dass es bei den Adressaten zu Abnutzungserscheinungen komme. Auch eine Erfolgskontrolle sei schwierig, da sie oft sporadisch und wenig systematisch erfolge.

Die Herausgeber der Studie, Professor Cornelia Zanger, Inhaberin der Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre an der TU Chemnitz, und Jan Drengner befragten im Laufe der Erhebung 400 eventveranstaltende Unternehmen und 200 Eventagenturen. Unternehmen nutzen Events vor allem zur Kundenbindung (61,6 Prozent), Imageverbesserung (44,6 Prozent) und Neukundengewinnung (37,5 Prozent).
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