Studie: Kommunikation wegen Web 2.0 vor dem Umbruch

Mittwoch, 23. Mai 2007

Die zunehmende Bedeutung digitaler Medien wird einen entscheidenden Einfluss auf die Kommunikationsarbeit in Unternehmen haben. 83 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen erwarten künftig eine direktere Interaktion mit dem Kunden. Das ergibt eine Studie der Frankfurter PR-Agentur Hotwire, die europaweit 94 Marketing-, PR- und Kommunikationsverantwortliche befragt hat.

Jeder vierte glaubt demnach, dass Kunden die Kommunikation eines Unternehmens durch nutzergenerierten Content künftig selbst steuern. Fast folgerichtig planen 47 Prozent der Befragten, in Zukunft ein Team für Blogs und Kundeninteraktion einzusetzen. Jeder dritte Marketingexperte geht sogar davon aus, dass nutzergenerierter Content künftig mehr Auswirkungen haben wird als Werbung.

Die PR-Abteilungen stehen den neuen Kanälen im Vergleich zu den Kollegen vom Marketing offener gegenüber: 63 Prozent der befragten PR-Verantwortlichen planen in Zukunft den Einsatz von Instrumenten wie Podcasting - auf Marketingseite haben dies nur 32 Prozent der Befragten vor.

Auf die neuen Bedingungen müssen sich auch die Dienstleister einstellen: 78 Prozent der Befragten erwarten von den Agenturen Services und Instrumente, um den direkteren Kundenkontakt gestalten zu können. mh

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