Studie: Kinder merken Wirtschaftsflaute am Taschengeld

Mittwoch, 29. September 2004

Die angespannte Finanzsituation mancher deutscher Haushalte macht sich nun auch im Geldbeutel von Kindern bemerkbar. Die Einnahmen der 6- bis 12-Jährigen belaufen sich 2004 nur noch auf 1,44 Milliarden Euro - das sind 29 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt das Münchner Institut für Jugendforschung (IJF) in einer Repräsentativbefragung von rund 700 Kindern für den neuen "IJF Taschengeldkalender 2004".

Im Schnitt erzielt jedes Kind ein jährliches Pro-Kopf-Einkommen von 254 Euro. Die Haupteinnahmequelle stellt nach wie vor das Taschengeld dar, welches 41 Prozent der Gesamteinnahmen ausmacht. Genau ein Viertel der 6- bis 12-Jährigen darf frei über das eigene Geld verfügen. Kinder geben ihr Geld bevorzugt für Naschereien (rund 70 Prozent), Spielzeug (68 Prozent) sowie Comics, Zeitschriften, Bücher (58 Prozent) aus. rp
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