Studie: Jung und Alt gleichen sich im Konsumverhalten an

Donnerstag, 11. November 2004

Die Senioren von heute werden zwar immer älter, von ihren Einstellungen her aber immer jünger. In ihren Wertvorstellungen gleichen sich Alt und Jung weiter an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Frankfurter Marktforschungsinstituts Team, das dafür 200 Interviews mit 50- bis 90-jährigen Verbrauchern geführt hat. Diese Gruppe definiert sich zunehmend über ihr Konsumverhalten.

Die Team-Studie identifiziert hier sechs unterschiedliche Typen: Die anspruchsvollen Konsumfreudigen kommen in der heutigen Seniorenschaft am häufigsten vor (22 Prozent Anteil): Sie haben Spaß am Einkaufen und geben entsprechend Geld aus. Die wertkonservativen Genießer (15 Prozent) legen Wert auf Qualität, sind aber grundsätzlich eher sparsam. Die ausgabebereiten Innovatoren (11 Prozent) sind neuen Produkten gegenüber aufgeschlossen. Die sparsamen Zurückgezogenen (11 Prozent) entsprechen am ehesten dem traditionellen Bild von Senioren - sie sind knauserig und lehnen Neues ab.

Die risikoscheuen Traditionalisten (19 Prozent) stellen die konservativste Gruppe: sicherheitsbewusst und markentreu. Die erlebnishungrigen Aktiven (22 Prozent) sind beim Einkauf wählerisch und achten auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. rp
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