Studie: Jugendliche im finanziellen Aufwind

Freitag, 04. Juli 2003
Themenseiten zu diesem Artikel:

München


Die finanzielle Situation von Jugendlichen stellt sich - entgegen der sonstigen wirtschaftlichen Entwicklung - als besonders gut dar. Sie verfügen über immer mehr Geld und ihre Einnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. So stehen den 13- bis 24-Jährigen mit 62,1 Milliarden Euro rund 10 Milliarden mehr an Taschengeld und anderen Einnahmen zur Verfügung als im vergangenen Jahr. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen eines 13- bis 24-Jährigen liegt heute bei 457 Euro im Monat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Instituts für Jugendforschung in München, bei der gut 1200 Personen befragt wurden.

Trotz der gestiegenen Einnahmen sparen aber nur 62 Prozent der Jugendlichen. Ein Grund dafür könnte sein, dass ihnen immer weniger Geld für spontanen Konsum zur Verfügung steht: Denn der Anteil des Geldes nach Abzug aller laufenden festen Kosten wie Miete oder Telefon ist auf 45 Prozent zurückgegangen. Obwohl damit etwas weniger Geld zur Verfügung steht, zeigen sich Jugendliche weiter konsumfreudig. Am meisten Geld wird für das Auto, für Kleidung und für Lebendmittel sowie Süßigkeiten ausgegeben. rp
Meist gelesen
stats