Studie: Jugendliche haben weniger Geld im Portemonnaie

Mittwoch, 10. November 2004
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Wirtschaftsflaute Portemonnaie Jugendforschung


Die Wirtschaftsflaute ist bei den Jugendlichen angekommen: Im Vergleich zum Vorjahr haben sie mit 21,1 Milliarden Euro über 15 Prozent weniger Geld zur Verfügung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Münchner Instituts für Jugendforschung (IJF) unter 800 jungen Leuten. Trotz eines geringen Anstiegs beim Taschengeld und anderen regelmäßigen Geldzuwendungen büßen die 13- bis 20-Jährigen nahezu die Hälfte der unregelmäßigen Einnahmen ein.

Die Pro-Kopf-Einnahmen liegen im Durchschnitt bei monatlich 233 Euro. 13- bis 17-Jährige erhalten dabei 107 Euro, den 18- bis 20-Jährigen stehen 443 Euro zur Verfügung. Trotz geringerer Einnahmen bleibt die Sparquote im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert: 65 Prozent der 13- bis 20-Jährigen verfügen über ein Sparguthaben, das im Durchschnitt 1.961 Euro beträgt und damit leicht rückläufig ist. rp
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