Studie: Jugendliche auf Sparkurs

Mittwoch, 05. Oktober 2005

Deutsche Jugendliche verfügen mit durchschnittlich 92 Euro pro Monat über weniger Geld als im Vorjahr. Die jährlichen Einnahmen sind um eine Milliarde auf 5,1 Milliarden Euro gesunken. Diesen Abwärtstrend ermittelte die Studie "Die Finanzkraft der 13- bis 17-Jährigen in der Bundesrepublik Deutschland 2005" vom Institut für Jugendforschung in Kooperation mit Roland Berger, München. Während das Taschengeld und andere Geldzuschüsse durch die Eltern gleich bleiben, fallen die Geldgeschenke zu Geburtstag und Weihnachten um 4 Prozent geringer aus. Gleichzeitig steigen die Einnahmen der 531 Befragten aus Nebenjobs um 1 Prozent, aus festem Gehalt sogar um 5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die durchschnittliche Schuldenhöhe trotz geringerer Einnahmen. Die Jugendlichen verschulden sich insbesondere für Ausgehen und neue Kleidung, 14 Prozent wegen Handykosten.

Unter den wichtigsten Sparzielen der Jugendlichen rangieren nach wie vor das eigene Auto, Moped und Mofa an erster Stelle. ork

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