Studie: Jeder fünfte Einkauf wird spontan abgebrochen

Freitag, 23. September 2011
Viele Einkäufe werden spontan abgebrochen
Viele Einkäufe werden spontan abgebrochen

Über ein Fünftel der Käufer brechen ihren geplanten Einkauf im Geschäft ab - genauso häufig neigen sie allerdings zu einem Spontaneinkauf. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Universität Köln und der GfK Marktforschung in Kooperation mit GS1 Germany hervor. Dazu wurden 3.300 Einkäufe in Supermärkten, Großflächenmärkten und Discountern unter die Lupe genommen.  „Die Ergebnisse rücken den Käufer in ein völlig anderes Licht. Die Untersuchung liefert neue wegweisende Erkenntnisse für alle künftigen Maßnahmen des Shopper Marketing", erklärte Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, auf dem 12. Efficient-Consumer-Response-Tag (ECR).

68 Prozent der Shopper treffen ihre Kaufentscheidung erst am Point of Sale - lediglich 32 Prozent der Käufe stehen bereits vor dem Einkaufstrip fest. Während 22 Prozent der Einkäufe spontan abgebrochen werden, kommen  23 Prozent völlig ungeplant zustande - wie beispielsweise der Griff zur Schokolade.

Die Studie zeigt auf, dass die Wahrscheinlichkeit eines Spontaneinkaufs um 30 Prozent steigt, wenn in stimmungsvolleres Geschäftsambiente investiert wird. Die Wissenschaftler der Universität Köln beschreiben den Durchschnittshopper in Zahlen: Mehrheitlich weiblich, 49 Jahre alt, verheiratet, ein Kind und ein Haushaltseinkommen von 2.350 Euro. Sie geht ohne Begleitung zwei bis dreimal die Woche einkaufen, benötigt dafür 24 Minuten und kauft ohne Einkaufsliste Waren im Wert von 29 Euro ein. hor
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