Studie: Jede zweite Kunde neigt zu Spontankäufen

Freitag, 18. März 2005

Rund 50 Prozent der Deutschen bleiben beim Lebensmitteleinkauf trotz Einkaufszettel offen für Spontankäufe. Dies ergab eine repräsentative Untersuchung der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia zur Akzeptanz von Werbung im Supermarkt. Obwohl die große Mehrzahl der Käufer mit einer Einkaufsliste in den Laden geht, greifen vor allem Frauen und jüngere Konsumenten spontan zu Produkten. Aufsteller, Sonderregale oder Getränkekühlschränke verleiten 47 Prozent der Befragten zum Impulskauf. 40 Prozent der Befragten werden durch Regalstopper, Produktdemos am Point of Sale oder Promotions auf der Verpackung zum Spontankauf angeregt.

Aufmerksamkeitsstärkstes Werbemittel sind Beilagen und Handzettel. Sie werden von 70 Prozent der Supermarktkäufer beachtet. 60 Prozent beachten Aufsteller mit Produktwerbung und 57 Prozent werfen ieinen Blick auf Regalstopper. Weitere häufig beachtete Werbemittel sind Produktdemos (40 Prozent) sowie Deckenanhänger und Plakate (31 Prozent). Zwei Drittel der Befragten sehen PoS-Werbung zudem als willkommene Ergänzung zum Einkaufszettel. Über 50 Prozent der Frauen geben an, dass PoS-Werbemittel sie dazu anregen, zu einer anderen Marke zu greifen oder eine neue Marke auszuprobieren. Männer sind zurückhaltender: Nur 36 Prozent lassen sich durch Ladenwerbung zum Kauf von neuen Produkten verlocken. Ork
Meist gelesen
stats