Studie: Immobilienwirtschaft kommt nicht mehr ohne Kommunikation aus

Dienstag, 27. Januar 2004

Für die Marktteilnehmer der Immobilienwirtschaft ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beziehungsweise die aktive Kommunikation zu einem unverzichtbaren Bestandteil ihrer Arbeit geworden. Zu diesem Fazit kommt die aktuelle Studie "Welchen Stellenwert hat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beziehungsweise aktive Kommunikation für die Immobilienbranche?".

Für die Untersuchung der Wiesbadener Agentur BSK Becker + Schreiner Kommunikation wurden Ende letzten Jahres 420 verschiedene Marktteilnehmer der Immobilienwirtschaft befragt. So erwarten sich 60 Prozent der Befragten von ihrer Pressearbeit eine Unterstützung der Vermarktungsaktivitäten und damit einen Mehrwert für das Kerngeschäft. Über 40 Prozent geben zudem an, Kommunikation sei für die Positionierung und zur Verstärkung der Akquisitionsaktivitäten "gut" bzw. "sehr gut geeignet". 14,5 Prozent hingegen halten zwar Kommunikationsarbeit für das eigene Unternehmen für "wichtig", verfügen jedoch weder über eine eigene Presseabteilung noch haben sie einen externen Dienstleister engagiert. Von diesem erwarten sich mehr als 90 Prozent zumindest immobilienwirtschaftliche Markt- und Branchenkenntnis.

81 Prozent sind sich jedoch einig, dass Kommunikationsarbeit in der Immobilienwirtschaft noch an Bedeutung gewinnen wird. Die Einschätzung, dass sich Zielgruppen über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit "besser erreichen" lassen als durch Werbung, wurden unter anderem zur Begründung angeführt. rp
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