Studie: Imageschäden gelten als größte Gefahr für den Marktwert von Finanzdienstleistern

Montag, 23. August 2004

Finanzdienstleister nehmen die Bedrohung durch Unternehmensrisiken wie zum Beispiel Kreditausfälle, Marktveränderungen und Anforderungen von Aufsichtsbehörden zunehmend ernst. 82 Prozent der Institute in aller Welt zeigen sich deshalb aufgeschlossener für Risikomanagement als noch vor zwei Jahren. Dies ergibt eine Umfrage unter mehr als 130 leitenden Angestellten von Finanzdienstleistern in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten zum Thema Risikomanagement ergeben, die Pricewaterhouse-Coopers gemeinsam mit der Economist Intelligence Unit in den Monaten Juni und Juli dieses Jahres durchgeführt hat.

Als größte Gefahr für den Marktwert ihres Konzerns sehen Banken, Versicherer und Investmentgesellschaften der Studie zufolge inzwischen Imageschäden an, die von 34 Prozent der Befragten genannt werden. 57 Prozent vermuten als Gründe dafür dürftige Performance, 50 Prozent unzureichenden Kundenservice und lediglich 18 Prozent das eigene Verhalten. Dennoch liegt der Schwerpunkt des unternehmensinternen Risikomanagement nach wie vor bei quantifizierbaren Risiken wie Kreditausfällen, Liquiditätsengpässen und Marktveränderungen - nur 16 Prozent der Unternehmen nutzen Methoden, um auch immaterielle Gefahren zu messen. kj
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