Studie: Fast jeder Zweite kauft Mode mit der Kundenkarte

Freitag, 12. Oktober 2001

Für ihren Kleidungskauf verfügen fast 40 Prozent der Bundesbürger mittlerweile über eine Kundenkarte. Weitere 23 Prozent sind grundsätzlich daran interessiert. Somit beläuft sich das Potenzial für Kundenbindungsprogramme im textilen Bereich auf fast zwei Drittel der Bevölkerung. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von rund 1.000 Männern und Frauen, durchgeführt von der GfK-Textilmarktforschung im Auftrag der Branchenzeitschrift "Textil-Wirtschaft" in Frankfurt.

Offensichtlich macht die Plastikkarte aus Kunden auch Stammkunden. Vier von zehn Besitzern einer Kundenkarte gaben an, dass sie in dem jeweiligen Geschäft jetzt häufiger einkaufen als zuvor. Die Karten stoßen jedoch auch auf Vorbehalte. Knapp ein Drittel der Befragten lehnt sie grundsätzlich ab. Sie möchten nicht, dass ihre gesamten Einkäufe registriert werden.

Während sich Männer und Frauen in dieser Frage kaum unterscheiden, gibt es ein deutliches Ost-West-Gefälle. Während in den alten Bundesländern 34 Prozent die Kundenkarten ablehnen, sind es in den neuen Bundesländern nur 24 Prozent. Basis des GfK/TW-Kundenmonitors ist eine telefonische Repräsentativbefragung von rund 1.000 Männern und Frauen ab 14 Jahre. Die Befragung fand im September statt.
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