Studie: Den Deutschen sind Freizeitaktivitäten viel wert

Freitag, 14. Juli 2006

Die meisten deutschen Verbraucher sind nicht bereit, bei den Freizeitaktivitäten zu sparen. Das geht aus einer globalen Studie von AC Nielsen in Frankfurt hervor, für die 23.500 Internetnutzer in 42 Ländern befragt wurden. Danach geben weniger als ein Drittel der Deutschen an, dass sie ihre Freizeitaktivitäten reduzieren würden, um den eigenen Geldbeutel zu schonen. Weltweit und auch im europäischen Schnitt wurde von mehr als der Hälfte der Befragten die Reduzierung der Ausgaben für Freizeitaktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände als Potenzial für Einsparungen genannt. Bei den Deutschen stehen dagegen geringere Ausgaben für neue Kleidung, Reduzierungen des Strom- und Gasverbrauchs sowie weniger Autofahren ganz oben auf der Liste der Sparoptionen.

Zudem unterscheiden sich die Deutschen von ihren europäischen Nachbarn dadurch, dass sie sich eher nach günstigeren Versicherungen oder Krediten umschauen und weniger rauchen wollen. Dagegen ist man anderswo eher bereit, bei neuer Technik zu sparen und Ersatzanschaffungen von teuren Gebrauchsgegenständen hinauszuschieben.

Weltweit einig ist man sich bei der Reduzierung der Ausgaben für Fast Food. In Europa und auch in Deutschland sehen etwas mehr als ein Drittel der Verbraucher hier Sparpotenzial, in Nordamerika sind es gar zwei Drittel der Verbraucher. mas

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