Studie: Chefs der Dax-Unternehmen sind profillos

Montag, 08. November 2004

Das öffentliche Urteil über die Vorstandsvorsitzenden der Dax-30-Unternehmen ist ernüchternd: Nicht einmal jeder zweite (42 Prozent) hinterlässt in der Öffentlichkeit ein klares Bild, nur jeder vierte unterscheidet sich deutlich von seinen CEO-Kollegen und drei von vier CEOs haben nach Meinung der Öffentlichkeit keine Bedeutung in der Zukunft. Das ergibt die aktuelle Studie von Burson-Marsteller zur Reputation der Vorstandsvorsitzenden der Dax-30-Unternehmen.

Die Studienergebnisse beruhen auf einer Stichprobenerhebung von 600 Personen, die von der Nürnberger Markenberatung Icon Addes Value telefonisch befragt wurden. Einbezogen wurden Vorstände, Gesellschafter und leitendes Management, Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter, Beamte und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst sowie Politiker, Journalisten, Analysten und Banker.

Den besten Gesamteindruck aller Dax-30-Chefs macht Helmut Panke (BMW), gefolgt von Hans-Joachim Körber (Metro), Nikolaus Schweickart (Altana) und Henning Kagermann (SAP). Der Gesamteindruck spiegelt den Status Quo der öffentlichen Wahrnehmung wider und hat sich im Vergleich zur letzten Studie (2002) insgesamt verbessert. Nach Bekanntheit liegt Jürgen Schrempp (Daimler Chrysler) auf Platz 1, vor Josef Ackermann (Deutsche Bank), Klaus Zumwinkel (Deutsche Post) und Bernd Pischetsrieder (VW). Die höchsten Sympathie- und Vertrauenswerte (Goodwill) erhalten Jürgen Hambrecht (BASF), Ulrich Lehner (Henkel), Nikolaus Schweickart (Altana) und Nikolaus von Bomhard (Münchener Rück). kj
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