Studie: Bio kommt häufig in die Tüte

Freitag, 08. Februar 2008
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Bioprodukte haben ihren festen Platz auf dem Einkaufszettel gefunden: 31 Prozent der Bevölkerung kaufen mindestens einmal pro Woche aus kontrolliert biologischem Anbau. Bei weiteren 34 Prozent landen Bioprodukte zumindest einmal pro Monat im Einkaufswagen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Link Instituts für Markt- und Sozialforschung hervor. Grund für den steigenden Absatz von Bioprodukten ist unter anderem das hohe Vertrauen, das den verschiedenen Gütesiegeln entgegen gebracht wird. 85 Prozent kennen das offizielle bundeseinheitliche Biosiegel und 87 Prozent das Ökotest-Siegel. Letzterem vertrauen 83 Prozent der Befragten, dem offiziellen Biosiegel 57 Prozent.

Das Vertrauen in Bioprodukte schlägt sich jedoch nicht immer direkt im Kauf nieder. 7 Prozent der Befragten geben an, nie Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau zu kaufen - entscheidende Barriere ist der Preis. Für andere ist Bio eher eine Modeerscheinung, die für sie persönlich keine Rolle spielt.

Ist ein Verbraucher von einem bestimmten Produkt überzeugt, bleibt er ihm in der Regel treu: 60 Prozent der Intensiv-Biokäufer würden später noch mal in einen anderen Laden gehen, wenn sie das gewünschte Produkt an der ersten Einkaufsstätte nicht bekommen. mh

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