Studie: Banken müssen mehr Facebook wagen

Dienstag, 11. Oktober 2011

Facebook, Twitter und Apps beeinflussen die Kundenzufriedenheit im Finanzsektor zunehmend, das prognostizieren Entscheider der Finanzbranche. Entsprechend wird Social-Media-Kommunkation für Banken immer wichtiger, so das zentrale Ergebnis der Studie „Wege zum Kunden 2015“ von Steria Mummert Consulting. Während im vergangenen Jahr nur jedes zweite Institut konkrete Pläne hatte, um auf den Social-Media-Trend zu reagieren, planen mittlerweile 76 Prozent der Banken, sich in Zukunft in sozialen Netzwerken zu engagieren.

Das größere Potential sehen Branchenexperten allerdings in den Smartphone-Apps. Bis 2015 rechnen etwa 70 Prozent mit einem starken Einfluss auf die Kundenbeziehung durch Apps.

Social-Media-Portale und mobile Anwendungen rücken zwar in den nächsten Jahren immer näher an die klassischen Internetauftritte der Banken heran, ersetzen allerdings nicht die etablierten Webseiten: Online-Banking per PC bleibt eine der Killer-Applikationen im Finanzbereich. „Wichtigste Voraussetzung dafür ist eine starke Verzahnung der Angebote, die einen reibungslosen Wechsel von einem Kanal zum nächsten – und wieder zurück – ermöglicht“, so Klaus Schilling, Bankenexperte bei Steria Mummert Consulting.

Die Studie „Wege zum Kunden 2015“ basiert auf den Ergebnissen einer Online-Befragung und einer telefonischen Cati-Befragung unter Entscheidern. Befragt wurden im März 2011 1053 Personen und 60 Experten, darunter Entscheider von Banken, Sparkassen, von IT-Dienstleistern sowie Bankexperten aus Agenturen, Medienhäusern und Beratungen. hor
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