Studie: Automobilhersteller bauen Produktpalette aus

Montag, 24. September 2001

Wer sich heute ein Auto kaufen will, kann unter wesentlich mehr Modellen wählen als noch vor einigen Jahren. Denn um Kunden zu halten und neue zu gewinnen, haben fast alle Autobauer ihr Angebot in den letzten Jahren ausgebaut. Sie bieten neben Coupé, Kombi und Limousine mittlerweile nicht nur Van, Roadster und Geländewagen an, sondern auch so genannte Crossover-Fahrzeuge.

Die Produktpalette reicht von Kombinationen aus Van und Coupé bis hin zu Cabrios und Roadster mit Stahldach. Nach einer Studie von Marketing Systems, einem Planungs- und Beratungsunternehmen für die Automobilindustrie, bieten derzeit Mercedes-Benz, Opel und Volkswagen auf dem deutschen Markt die vielfältigste Modellauswahl an. Am deutlichsten hat Mercedes-Benz seine Produkt-Range ausgebaut. Die Stuttgarter boten 1981 lediglich neun Modelle an. Mittlerweile sind es insgesamt 18.

Mercedes steht damit auf gleicher Stufe wie Opel und VW. Es folgen Toyota mit 17 verschiedenen Modellen sowie Ford und Fiat mit je 16 Varianten. Unter den Top 10 der Autobauer mit den meisten Modellen hat Nissan sein Angebot als einziger Hersteller in den letzten Jahren von 17 auf 15 Varianten reduziert.
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