Studie: Autobauer zeigen Schwächen bei der Kundenbindung

Donnerstag, 11. Juli 2002

Die Kundenbindungsprogramme der Automobilhersteller hinken dem Standard der Dienstleistungsbranche und des Handels hinterher. Dadurch versäumen die Unternehmen nicht nur die engere Bindung von Stammkunden an ihre Marke, sondern vernachlässigen auch ein großes Potenzial an Zusatzgeschäften. Zu diesen Ergebnissen kommt einer Studie der Münchner Unternehmensberater Mercer Management Consulting.

Demnach bieten die meisten Autobauer zwar Kundenbindungsprogramme an, aber auf unterster Ebene einer dreistufigen Kundenbindungs-Skala. Demnach können die Kunden zwar der Marke entsprechende Leistungen wie Reisen abrufen und durch die Mitgliedskarte mit Zahlungsfunktionen Vergünstigen erhalten, doch die Attraktivität der Angebote sei begrenzt. Mercer empfiehlt den Autobauern die Einführung eines Punkte-Bonus-Programms zur Kundenbindung. In einem weiteren Schritt könnten langjährigen Kunden besondere Privilegien angeboten werden, die dem Charakter der von ihnen angebotenen Marke angepasst sind.

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