Studie: Auto-Incentives 2007 bei 6 Milliarden Euro

Dienstag, 17. April 2007

Autohersteller und ihre Händler werden in diesem Jahr laut einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte in Deutschland über sechs Milliarden Euro als Verkaufsförderhilfen investieren. Auf Herstellerseite entspricht dies in Einzelfällen bis zu 70 Prozent der Marketingbudgets, so die Untersuchung. Meist sind diese Verkaufsanreize und Incentives in Form von Barnachlässen strukturiert und können dadurch ungewollt auch das Markenimage negativ beeinträchtigen. Laut der Studie, die Deloitte gemeinsam mit der European Business School durchgeführt hat, wird der Incentive-Trend weiter anhalten. So gehen - zum Teil entgegen den Angaben der Hersteller - etwa 40 Prozent der befragten Händler davon aus, dass sich die Ausgaben für Incentives bis 2010 um mehr als 50 Prozent erhöhen werden. In Summe gehen die Hersteller von einem Rückgang, der Handel hingegen von einer Konstanz oder gar Steigerung hinsichtlich der Wichtigkeit von Incentiveprogrammen aus.

Für die Studie befragt wurden Befragt wurden Hersteller, Importeure, Händler und weitere Automotive-Experten. Die Marktanteile der 13 teilnehmenden Marken addieren sich in Summe auf über 70 Prozent des Marktanteils in Deutschland. jh



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